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MVZ Herzinsuffizienz

Herzinsuffizienzzentrum

Herzinsuffizienzzentrum

Kann der Körper nicht mit ausreichend Blut und damit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden, weil beispielsweise die Pumpfunktion des Herzens vermindert ist, spricht man von einer Herzinsuffizienz oder Herzschwäche. Auslöser für die Erkrankung können unter anderem sein: Bluthochdruck, Herzinfarkt, Herzklappen- oder Herzmuskelerkrankungen.

Eine Herzinsuffizienz hat zur Folge, dass auch andere Organe wie das Gehirn oder die Nieren in Mitleidenschaft gezogen werden. Bei Symptomen wie Atemnot, Leistungsabfall oder geschwollenen Beinen sollte in jedem Fall abgeklärt werden, ob eine Herzschwäche als Ursache vorliegt.

Das Brüderkrankenhaus Trier ist seit 2018 als einziges überregionales Herzinsuffizienzzentrum (HFU-Zentrum) in der Region und eines von deutschlandweit nur 32 überregionalen HFU-Zentren zertifiziert. In unserem zertifizierten Zentrum bieten wir eine umfassende, kausale Diagnostik und Therapie für herzinsuffiziente Patienten. Die Behandlung erfolgt in enger interdisziplinärer Kooperation mit der Abteilung für Herz- und Thoraxchirurgie und der Abteilung für Innere Medizin III / Rhythmologie.
Durch die enge Kooperation mit der Abteilung für Innere Medizin I und Innere Medizin II (Nephrologie und Dialyse, Hochdruckerkrankungen, Rheumatologie/Immunologie, Endokrinologie/ Diabetologie/ Angiologie/ Infektiologie) des Brüderkrankenhauses Trier bieten wir zudem eine ganzheitliche Betreuung der häufigen mit der Herzinsuffizienz assoziierten Begleiterkrankungen. Im Bereich der Kunstherzen und Herztransplantation arbeiten wir mit dem Herzzentrum Bad Oeynhausen zusammen.

Bei der Herzinsuffizienz kommt es entscheidend darauf an, möglichst früh eine optimale Behandlung einzuleiten

Voraussetzungen für eine erfolgreiche Therapie sind der enge persönliche Kontakt, die Kontinuität in der Betreuung und die Vertrauensbasis zwischen Arzt, Pflege und Patient. Daher bieten wir unseren Patienten als auch den niedergelassenen Kollegen direkte Ansprechpartner im Bereich der stationären Versorgung. Dies wird von unserer auf Herzinsuffizienz spezialisierten Oberärztin Frau Neriman Osman übernommen, welche im Team durch die Pflegeexpertin Frau Anke Kampmann unterstützt wird.

Die Wiedereingliederung des Patienten in den Alltag nach Erstdiagnose einer Herzinsuffizienz oder nach langem stationären Aufenthalt wegen Verschlechterung einer bereits bekannten Herzinsuffizienz spielt eine zentrale Rolle in der Krankheitsbewältigung und der Therapie. Dank unserer Kooperation mit dem Fachpsychologischem Zentrum des Brüderkrankenhauses, des Zentrums für ambulante Rehabilitation Trier als auch des MEDIAN Rehabilitationszentrums Bernkastel-Kues können wir in diesem Bereich ebenso eine optimale und lückenlose Versorgung unserer Patienten gewährleisten.

Nach einem stationären Aufenthalt aufgrund verschlechterter- oder neu diagnostizierter Herzschwäche sind oft kurzfristige ambulante Nachkontrollen notwendig. Dies kann über das Medizinische Versorgungszentrum der Barmherzigen Brüder Trier – Innere Medizin (Kardiologie/Herzinsuffizienz) erfolgen. Es besteht die Möglichkeit, dass die entsprechenden Termine bereits bei Krankenhausentlassung vereinbart werden.

 

Team & Kontakt

Herzinsuffizienzzentrum


Tel: +49 (0)651 208-2784
Fax: +49 (0)651 208-2786

herzinsuffizienzzentrum@bk-trier.de

Kontakt für Zuweiser

Neriman Osman
Oberärztin Kardiologie
Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie
Zusatzqualifikation: Herzinsuffizienz (DGK); Zusatzbezeichnung: Notfallmedizin

Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier
Abteilung für Innere Medizin III / Kardiologie
Nordallee 1
54292 Trier

Tel: +49 (0)651 208-2784
Fax: +49 (0)651 208-2786
herzinsuffizienzzentrum@bk-trier.de

Kontakt / Terminvereinbarung Medizinisches Versorgungszentrum der Barmherzigen Brüder Trier - Innere Medizin (Kardiologie/Herzinsuffizienz)

Medizinisches Versorgungszentrum der Barmherzigen Brüder Trier
Innere Medizin - Kardiologie/Herzinsuffizienz
Dr. med. Tina Werner
Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie
Nordallee 1
54292 Trier

Tel: +49 (0)651 208-2784
Fax: +49 (0)651 208-2786
herzinsuffizienz@mvz-trier.de

 

Osman, Neriman

Oberärztin Kardiologie
Schwerpunktleiterin Herzinsuffizienz
Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie

Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie

 

Pflegeexpertin APN Herzinsuffizienz M. Sc.

 

Leistungsspektrum

  • das gesamte Spektrum der invasiven und nichtinvasiven Herzinsuffizienz-Diagnostik (Links- und Rechtsherzkatheterisierung, Herzmuskelbiopsie, bildgebende Verfahren mit der kardiale Magnetresonanztomographie und Computertomographie, transthorakale und transösophageale Echokardiographie)
  • passagere mechanische Kreislaufunterstützung bei akuter/akut verschlechterter Herzinsuffizienz (ECLS: ECMO, Impella, IABP
  • 24-h/7-Tage-verfügbares Herz-Team (Herzchirurg und Kardiologe)
  • Interventionelle Therapieverfahren gemäß dem aktuellen Standard (kathetergestützte Mitralklappenrekonstruktion, Ballonvalvuloplastie der Aorten- und Mitralklappe, transfemoraler und transapikaler Aortenklappenersatz)
  • Ablation komplexer ventrikulärer Herz-Rhythmusstörungen, Device-Therapie (ICD/CRT, CCM)
  • Möglichkeiten zur psychologisch-psychiatrischen Diagnostik und Mitbetreuung der Patienten
  • alle Möglichkeiten einer modernen Behandlung der Herzinsuffizienz und häufiger Begleiterkrankungen in enger Zusammenarbeit mit der Abteilung für Innere Medizin I und Innere Medizin II des Brüderkrankenhauses Trier
  • Möglichkeit der ambulanten Nachbetreuung in Kooperation mit dem an das Brüderkrankenhaus Trier angeschlossene Medizinische Versorgungszentrum der Barmherzigen Brüder Trier – Kardiologie/ Herzinsuffizienz
 

Herzinsuffizienz

 

Patienteninformationen zum Krankheitsbild

1. European Society of cardiology - Patientenseite

www.heartfailurematters.org/de_DE

 2. Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) - Patientenseite

www.patienten-information.de/kurzinformationen/herz-und-gefaesse

3. Informationsseite des Patienteninformations-Zentrums am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier

www.bk-trier.de/bkt/patienten-besucher/patienten-informationszentrum-piz/informationsmaterial/index.php

PIZ
 

Patienteninformationen zum Thema "Herzinsuffizienz und COVID-19"

Da die chronische Herzinsuffizienz eine Systemerkrankung ist, haben diese Patienten im Falle einer Infektion mit COVID-19 ein erhöhtes Risiko für schwerwiegende Komplikationen. Für Patienten mit einer Herzschwäche werden deshalb folgende Empfehlungen ausgesprochen:

Generelle Empfehlungen für Patienten mit einer Herzinsuffizienz

  • Vermeiden Sie engen Kontakt mit anderen Personen, auch wenn sie nicht krank sind (Handschütteln, Umarmungen, Küsse)
  • Halten Sie mindestens 2 Meter Abstand von Menschen, die krank sind, aus einem Risikogebiet kommen oder direkten Kontakt zu einem COVID-19-Patienten hatten.
  • Bleiben Sie zu Hause und vermeiden Sie dicht besiedelte Gebiete.
  • Waschen Sie Ihre Hände häufig mit Seife und warmem Wasser für mindestens 20 Sekunden, wenn Sie Ihr Haus verlassen haben.
    Ebenso sollten Sie Ihre Hände waschen, wenn Sie Ihre Nase geputzt haben, Niesen und vor dem Essen.
  • Versuchen Sie Gegenstände, die von anderen genutzt worden sind zu vermeiden (Computer, Notebooks, Handys, Fernbedienungen und andere möglicherweise kontaminierte Oberflächen).
  • Bleiben Sie nicht im selben Raum mit einem Patienten mit Verdacht auf COVID-19 Infektion.
  • Vermeiden Sie Versammlungen und Menschenmengen, beschränken Sie das Einkaufen auf Zeiten, wo die Märkte weniger besucht werden. Versuchen Sie nur einmal in der Woche einkaufen zu gehen.
  • Vermeiden Sie die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, es sei denn, dies ist nicht anders einzurichten.
  • Tragen Sie beim Verlassen des Hauses Mundschutzmasken, falls verfügbar.

Empfehlungen für die Weiterbehandlung der Herzinsuffizienz zu Zeiten der Corona-Pandemie

  • Versuchen Sie, aktiv zu bleiben und zu Hause Sport zu treiben. Einfache Übungen sind für die Fitness schon sehr hilfreich. Musik steigert die Motivation!
  • Versuchen Sie, für mindestens 3 Monate Ihre Herzinsuffizienz-Medikamente zu Hause vorrätig zu haben.
  • Versuchen Sie Ihre aktuelle medikamentöse Behandlung und die Dosierungen der Medikamente so wie bisher fortzusetzen. Setzen Sie ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt keine Medikamente ab. Entzündungshemmende Medikamente (Ibuprofen, Diclofenac) sollten generell vermieden werden.
  • Falls Sie nicht in der Lage sind, alle Ihre Medikamente aus der Apotheke zu bekommen oder das Haus zu verlassen, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Ihre Herzinsuffizienz-Pflegefachperson.
  • Keine Selbstmedikation betreiben. Wenn Sie Symptome wie zunehmende Kurzatmigkeit haben, versuchen Sie Ihren Arzt zu kontaktieren. Vielleicht ist hier der telefonische Kontakt bereits ausreichend.
  • Suchen Sie einen Arzt auf, wenn eines der folgenden Symptome auftritt: Brustschmerzen, unregelmäßige schnelle Herzfrequenz, zunehmende Atemnot, starker Husten, Schwindel oder Ohnmacht.
  • Angesichts des erhöhten Risikos für Co-Infektion mit COVID-19, welche mit schwerem klinischem Verlauf verbunden ist, versuchen Sie die notwendigen saisonalen Impfungen einzuhalten. Dazu gehören die Grippe- und die Pneumokokken-Impfung.
  • Vermeiden Sie Routine-Klinik-/Krankenhausbesuche. Ersetzen Sie ggf. Besuche durch telefonischen Kontakt.
  • Wenn Sie in direktem Kontakt mit einem vermutlich COVID-19-infizierten Patienten waren, isolieren Sie sich eigenständig in häuslicher Quarantäne und informieren Sie Ihren Arzt.
  • Wenn Quarantäne empfohlen wird, halten Sie sich daran! Schützen Sie andere, indem Sie zu Hause in Ihrem Zimmer bleiben. Wenn Sie eine Erkältung oder Grippe haben, bedecken Sie Ihren Mund beim Husten oder Niesen mit einem Tuch oder Ellenbogen. Verwenden Sie eine Mundschutzmaske, um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern.
  • Informieren Sie sich regelmäßig über den Stand der Epidemie in Ihre Region.

Empfehlungen für Patienten mit Symptomen

    • Die Luftnot ist einer der führenden Symptome der Herzinsuffizienz. Falls jedoch diese schnell fortschreitet und bereits bei kleinster Belastung auftritt, mit Fieber und einem trockenen Husten einhergeht, kontaktieren Sie bitte Ihren Arzt.
    • Wenn Anzeichen und Symptome auf eine COVID-19-Infektion hindeuten (wie Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Müdigkeit, Kopfschmerzen und Halsschmerzen) können unterstützende Maßnahmen wie bei einer Erkältung hilfreich sein. Zum Fieber-Senken bitte keine NASRs verwenden (Ibuprofen oder Diclofenac), Paracetamol hilft in den meisten Fällen gut, um die Symptome abzumildern.
    • Flüssigkeitszufuhr ist wichtig, achten Sie bitte dennoch auf Ihr Gewicht. Wiegen Sie sich weiterhin täglich und schreiben Sie sich das Gewicht auf. Bei Gewichtszunahme, kontaktieren Sie Ihren Arzt.
    • Vermeiden Sie Kontakte mit anderen Menschen auch Angehörigen.
    • Wenn Sie vermuten, dass Sie infiziert wurden, sollten Sie Ihren Hausarzt, Ihre Herzinsuffizienz-Pflegefachperson oder Ihre/n Herzinsuffizienz-Ärztin/Arzt für weitere Empfehlungen zur Notwendigkeit von Tests auf das COVID-19-Virus kontaktieren.

    Quelle: Heart Failure Association of the European Society of Cardiology

    Antworten zu häufig gestellten Fragen rund um das Corona-Virus finden Sie hier.

     

    Medizinisches Versorgungszentrum der Barmherzigen Brüder Trier (MVZ)

    Innere Medizin - Kardiologie/Herzinsuffizienz

     

    Eine Anmeldung im MVZ – Innere Medizin (Kardiologie/Herzinsuffizienz) kann bei bekannter, fortgeschrittener Herzinsuffizienz aber auch bei noch ungeklärten beziehungsweise nicht abschließend diagnostizierten Erkrankungen erfolgen.

    Was wir von Ihnen vor der Behandlung benötigen

    Wir benötigen eine Überweisung vom niedergelassenen Internisten/Kardiologen oder aber von Ihrem Hausarzt. Sinnvollerweise sollten uns am Vorstellungstermin die Ergebnisse der bereits erfolgten Untersuchungen und Ihre aktuelle Medikation vorliegen.

    Ambulante Nachkontrollen

    Nach einem stationären Aufenthalt aufgrund verschlechterter oder neu diagnostizierter Herzschwäche, sind kurzfristige ambulante Nachkontrollen zu empfehlen und oft notwendig. Es besteht die Möglichkeit, dass die entsprechenden Termine bereits bei Krankenhausentlassung vereinbart werden können.

     
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