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"Hand aufs Herz"
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Cardiac Arrest Zentrum

Bessere Versorgung für wiederbelebte Menschen

Logo Cardiac Arrest Center
Wir wollen nicht nur Leben retten, wir möchten eine möglichst hohe Lebensqualität erhalten

Rund 75.000 Reanimationen führen Deutschlands Rettungsdienste jedes Jahr durch, in einer Stadt von der Größe Triers erleiden jährlich ca. 100 Menschen den plötzlichen Herztod. Läuft die Rettungskette von der Laienreanimation bis zur Einlieferung ins Krankenhaus reibungslos, ist die Wiederbelebungsrate hoch.

Entscheidend für Überleben und Lebensqualität ist jedoch auch, ob die Behandlung in einer auf reanimierte Patienten spezialisierten Klinik erfolgt. In den aktuellen internationalen Leitlinien wird deshalb gefordert, reanimierte Patienten in speziellen Zentren weiter zu behandeln. 

Das Brüderkrankenhaus Trier hat Anfang 2019 ein Cardiac Arrest Zentrum eröffnet. Dieses verfügt über eine extrem hohe spezifische Qualifikation der einzelnen beteiligten Fachdisziplinen und hält auch sämtliche diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten vor, wie etwa die Koronarangiographie.


Das Cardiac Arrest Zentrum Trier umfasst die 3 Kernsäulen:

  • Innerklinische Versorgung von intern und extern reanimierten Patienten
  • Organisation und Durchführung von ALS ("Advanced-Life-Support") und ILS ("Immediate Life Support") Kursen im Brüderkrankenhaus Trier
  • Kampagne "Hand aufs Herz - Trier rettet Leben"
Team & Kontakt

Team & Kontakt

Cardiac Arrest Zentrum Trier 

Tel: +49 (0)651 208-982785

Crdc-Arrst-Zntrmbk-trrd 
hndfshrzbk-trrd


Dr. med. Thomas Gehrig
Leitender Oberarzt Kardiologie
Leiter Cardiac Arrest Zentrum Trier
Facharzt für Innere Medizin
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Dr. med. Dirk Nauheimer
Oberarzt Internistische Intensivmedizin
Stv. Leiter Cardiac Arrest Zentrum Trier
Facharzt für Anästhesiologie
Details
Stefan Leinen
Oberarzt Internistische Intensivmedizin
Stv. Leiter Cardiac Arrest Zentrum Trier
Facharzt für Anästhesiologie
Details
"Hand aufs Herz"

Hand aufs Herz - Trier rettet Leben

Hand aufs Herz - Trier rettet Leben
Schulung Reanimation

Die Aufklärungskampagne "Hand aufs Herz - Trier rettet Leben" ist ein wichtiger und sichtbarer Baustein des Cardiac Arrest Zentrums Trier. Ziel der Kampagne ist es, die Bereitschaft der Menschen zur Laienreanimation deutlich zu steigern. In mehreren Schulen unterrichten die Experten seither in Sachen Laienreanimation. Auch bei Angeboten wie dem "Trierer Gesundheitstag" ist die Initiative regelmäßig vertreten.

Hintergrund der Aufklärungskampagne

Der 395. Schulausschuss der Kultusministerkonferenz hat 2014 empfohlen das Thema „Wiederbelebung“ ab der 7. Klasse zum Unterrichtsgegenstand zu machen. Das Bildungsministerium Rheinland-Pfalz verfolgt dieses Ziel schon seit einiger Zeit und führt entsprechende Gespräche mit Rettungsdiensten, Medizinern, der Unfallkasse sowie mit Stiftungen.
Zusammen mit der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion, dem Bildungsministerium Rheinland-Pfalz und der Reh-Stiftung wollen wir die Empfehlung in unserer Region umsetzen. Mit Ärzten und Rettungsdienstmitarbeitern sind wir unter dem Titel „Hand aufs Herz – Trier rettet Leben“ an Schulen aktiv und organisieren Wiederbelebungstrainings für Schüler und Lehrer. Unser langfristiges Ziel ist zudem die Lehrkräfte so auszubilden, dass diese das Thema Wiederbelebung in Theorie und Praxis unterrichten können.

6-Punkte-Plan der Anleitung zur Laienreanimation

  1. Erkennen eines Herzkreislaufstillstandes.

  2. Absetzen des Notrufs zur Aktivierung professioneller Hilfe.

  3. Effektive Durchführung einer Herzdruckmassage bis Eintreffen des Rettungsdienstes.

  4. Durchführung einer Mund-zu-Mund bzw. Mund-zu-Nase-Beatmung.

  5. Sachgerechter Einsatz des Automatischen Externen Defibrillators (AED).

  6. Umsetzung telefonischer Anweisungen durch die Rettungsleitstelle.

Liebe Schülerinnen und Schüler,
sehr geehrte Eltern, Lehrerinnen und Lehrer,

wir möchten gerne mit Ihnen zusammen die „Ersthelfer von morgen“ schulen und ausbilden. Denn diese sind wichtig: Der plötzliche Herzkreislaufstillstand ist eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Jedes Jahr sterben 70.000 Menschen alleine in Deutschland an einem solchen Ereignis. Viele Betroffene sind noch jung, viele Kreislaufstillstände geschehen zu Hause, und sehr häufig werden diese durch Angehörige oder Freunde beobachtet. Leider überlebt in Deutschland derzeit nur jeder 10. Betroffene. Das Problem ist folgendes: Bereits nach 3-5 Minuten ohne Wiederbelebungsmaßnahmen kommt es zu irreversiblen Schädigungen des Gehirns. Da jedoch bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes in aller Regel 8-10 Minuten vergehen, ist Erste-Hilfe die elementare Maßnahme, um dieses kritische Zeitfenster zu überbrücken.

Leider sind die Ersthelfermaßnahmen in Deutschland noch erschreckend gering. Viele wissen nicht, was im Notfall zu tun ist, wie eine Herzdruckmassage funktioniert und ein Defibrillator anzuwenden ist. Dabei könnten wir jährlich 10.000 Menschen zusätzlich das Leben retten, wenn die einfachsten lebensrettenden Maßnahmen sofort und ohne zu zögern durch Laien durchgeführt werden.
Ein wesentlicher Baustein die Ersthelfer-Rate signifikant zu steigern und Überleben zu sichern, ist die Implementierung von Wiederbelebungskursen in den Schulunterricht. Dabei gelten Kinder als wichtige Multiplikatoren für die Gesellschaft.

Unser gemeinsames Ziel soll es sein, dass alle Schülerinnen und Schüler diese Maßnahmen nach dem Training sicher beherrschen und über genügend Selbstvertrauen verfügen, diese im Notfall anzuwenden.

Bei weiteren Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Ihr Team von "Hand aufs Herz"

Team & Kontakt

Tel: +49(0)651 208-2784
Fax: +49(0)651 208-2786
hndfshrzbk-trrd

Das Team von "Hand aufs Herz"

Tobias Hauptmann
Internistische Intensivmedizin (Abteilung für Innere Medizin III)
Facharzt für Anästhesiologie / Notarzt
Laura Hauptmann
Fachärztin für Anästhesiologie / Notärztin
Stefanie Kuhl
Fachkrankenpflegerin für Intensivpflege
Helena Norta
Fachärztin für Anästhesiologie / Notärztin
Raphael Paffendorf
Fachkrankenpfleger für Intensivpflege
Rüdiger Pies
Fachkrankenpfleger für Intensivpflege
Praxisanleiter im Gesundheitswesen
Thomas Scheller
Assistenzarzt in Weiterbildung Kardiologie
Nadja Weiers
Assistenzärztin in Weiterbildung Anästhesie

Diese Schulen machen bereits mit:

Teilnehmende Schulen

  • Bischöfliches Angela-Merici-Gymnasium, Trier
  • Bischöfliche Förderschule St. Josef, Trier
  • Friedrich-Wilhelm-Gymnasium, Trier
  • Humboldt-Gymnasium, Trier
  • Wilhelm-Hubert-Cüppers-Schule, Trier
  • Wirtschaftsgymnasium - BBS Wirtschaft, Trier

Vergangene Aktionen von "Hand aufs Herz":

Berichte

Aus Gründen des Infektionsschutzes werden aktuell alternative Kurskonzepte erarbeitet, die für interessierte Schulen individuell gestaltet werden können.

    Neben den Wiederbelebungskursen in Schulen, nimmt das Team von "Hand aufs Herz" regelmäßig am Trierer Gesundheitstag teil. Passanten haben die Möglichkeit, sich spontan in Erstmaßnahmen der Wiederbelebung schulen zu lassen, um ihr Wissen und Können in Sachen Laienreanimation aufzufrischen.

Auf unsere Partner ist Verlass:

Unsere Kooperationspartner

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