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Erster Bauabschnitt des neuen Herzzentrums im Brüderkrankenhaus Trier fertiggestellt und eingesegnet

Mehr Raum und Zeit für die Patienten

Mehr Raum und Zeit für die Patienten

Das Herzzentrum im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier hat seinen komplett neuen Ambulanz- und Funktionsbereich in Betrieb genommen. Damit findet sich nun die gesamte Funktionsdiagnostik von EKG über Lungenfunktionstest bis Schluckecho auf einer Ebene. Professor Dr. med. Nikos Werner, Chefarzt der Kardiologie und Leiter des Herzzentrums erwartet, dass von den optimierten Abläufen Patienten und ärztliches sowie pflegerisches Personal profitieren werden.

Nun seien die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass „auch räumlich zusammengehört, was zusammenwachsen soll“, erklärte Markus Leineweber, Direktor Unternehmenskultur des Brüderkrankenhauses Trier anlässlich der Einsegnung der neuen Räume. Im Erdgeschoss des Gebäudes St. Kamillus finden die Patientinnen und Patienten nun sämtliche funktionsdiagnostischen Bereiche auf einer Ebene vor – vom EKG über Stress- und Schluckecho bis Lungenfunktionstest reicht das Spektrum. Hier findet sich ein Aufwach- sowie Überwachungsraum für Patienten nach einer elektrischen Kardioversion ebenso wie ein Labor für die Blutentnahme oder die Büros der Chefärzte von Kardiologie sowie Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie. Auch die Wartezimmer und Anmeldungsräume sind geräumiger und heller gestaltet. Der neue Ambulanz- und Funktionsbereich grenzt zudem direkt an die bestehende Rhythmologie unter Leitung von Privatdozent Dr. med. Frederik Voss an.

„Zum ersten Mal in der Geschichte des Herzzentrums Trier haben wir die gesamte Funktionsdiagnostik in einem Bereich zusammengefasst. Dies verkürzt für unsere Mitarbeiter und Patienten die Wege und erlaubt ein effizienteres Arbeiten“, freut sich Professor Dr. med. Nikos Werner. Der Chefarzt der Kardiologie empfängt seine Patienten nun Tür an Tür mit seinem herzchirurgischen Kollegen Professor Dr. med. Assad Haneya. Besonders ins Auge fällt die farblich ansprechende Gestaltung der hellen Flure.

„Die Trennung von ambulanter und stationärer Versorgung gemeinsam mit unserem neuen Medizinischen Versorgungszentrum für Kardiologie erlaubt es uns, moderne Kardiologie kompakt und in entspannter Atmosphäre anzubieten“, ist Professor Werner überzeugt. Durch die enge Zusammenarbeit des medizinischen Teams könnten komplexe Befunde schneller besprochen werden, außerdem würden Pflege und Medizin im Sinne der Patienten nun noch intensiver und ohne Zeitverzögerung im Sinne der Patienten zusammenwirken.

Professor Werner und Markus Leineweber, die allen beteiligten Akteuren und insbesondere den Planern und Gewerken für die gute Zusammenarbeit dankten, warfen bereits auch einen Blick in die nahe Zukunft. Denn mit der Inbetriebnahme des neuen Ambulanz- und Funktionsbereichs geht nun der zweite Bauabschnitt für das neue Herzzentrum in die heiße Phase. So werden auch auf der zweiten Ebene desselben Gebäudes, wo sich schon jetzt Herzkatheter- und EPU-Labore sowie der Hybrid-OP befinden, die Abläufe weiter optimiert.

„Neben komplett neuen Anlagen, die auch technische Verbesserungen bedeuten, werden wir auch hier unsere ambulanten und stationären Untersuchungen von den Abläufen her effektiver gestalten können, wovon unser ärztliches und pflegerisches Team und vor allem unsere Patienten profitieren werden“, erwartet Professor Werner; so bleibe mehr Zeit für die Patienten. Geplant sind allein fünf neue Katheterlabore.

Der Zentrumsleiter bezeichnet die Einrichtung, in der jedes Jahr rund 5.700 Patientinnen und Patienten stationär behandelt werden, „als einen zentralen Pfeiler der kardiovaskulären Versorgung in der Region“. Regional sei das Herzzentrum „das führende Zentrum für interventionelle und strukturelle Herzerkrankungen“ und biete ein umfassendes Leistungsspektrum von der Notfallversorgung bei Herzinfarkt über komplexe Kathetereingriffe bis hin zur Betreuung von Herzinsuffizienzpatienten“, so Professor Werner.

Über das Herzzentrum Trier
Im 2018 gegründeten Herzzentrum Trier werden Patientinnen und Patienten mit sämtlichen kardiovaskulären Erkrankungen behandelt. Das Herzzentrum Trier besteht aus den Abteilungen Innere Medizin III/Kardiologie und internistische Intensivmedizin (Leitung Prof. Dr. med. Nikos Werner), Innere Medizin III/Rhythmologie (Leitung Priv.-Doz. Dr. med. Frederik Voss) sowie Herz- und Thoraxchirurgie (Leitung Prof. Dr. med. Assad Haneya) des Brüderkrankenhauses Trier. Es versteht sich als Anlaufstelle und Referenzzentrum für alle Therapieformen von Herzerkrankungen in der Region und als Kooperationspartner der örtlichen Krankenhäuser, die wohnortnah einen Großteil der kardiologischen Versorgung abbilden. Aufgrund der bestehenden Infrastruktur mit einer institutionalisierten Herzchirurgie, einer großen Kardiologie und Rhythmologie, stellt das Herzzentrum des Brüderkrankenhauses spezielle Diagnostik- und Therapieverfahren und modernste Medizintechnik zur Verfügung. Mit einem hochqualifizierten Team von Ärzten und Pflegekräften bietet das Zentrum exzellente medizinische Versorgung und setzt Maßstäbe in der Behandlung von Herzerkrankungen.

Weitere Informationen über das Herzzentrum Trier finden Sie unter www.herzzentrum-trier.de.

 
 

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