26.06.2024 | Brüderkrankenhaus Trier
Ob zur Abklärung einer Herzschwäche, bei Verdacht auf eine Myokarditis oder zur Darstellung vernarbtem Herzmuskelgewebes – bildgebende Verfahren nehmen in der gesamten kardialen Diagnostik einen immer größer werdenden Stellenwert ein. Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz-Kreislaufforschung (DGK) bescheinigte dem Herzzentrum des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder Trier nun erneut eine besonders hohe Expertise auf diesem Gebiet.
Bildgebende Verfahren des Herzens wie der Herzultraschall
(Echokardiographie), die Computertomographie (Herz-CT) und die
Magnetresonanztomographie (Herz-MRT) gewinnen immer mehr an Bedeutung in der
Herzmedizin. „Die technischen Entwicklungen und Innovationen auf diesem Gebiet
sind derart rasant, dass heute nahezu alle Herzerkrankungen mithilfe der
Bildgebung frühzeitig diagnostiziert werden können“, berichtet Dr. med. Shazia
Samreen Afzal.
Die Oberärztin der Kardiologie im Herzzentrum Trier ist gemeinsam mit dem Herz-Team der Radiologie verantwortlich für den Bereich der kardialen Magnetresonanztomographie des Brüderkrankenhauses. Kürzlich bescheinigte die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz-Kreislaufforschung (DGK) dem interdisziplinären Team erneut eine hervorragende Expertise auf diesem Gebiet. Die Fachgesellschaft verlängerte damit die Anerkennung der Kardiologie des Herzzentrums als „Stätte der Zusatzqualifikation Kardiale Magnetresonanztomographie“ um weitere fünf Jahre. Konkret heißt das, dass die große Zahl an Untersuchungen und die damit verbundene hohe Expertise des Teams die strengen Ausbildungsstandards zur Ausbildung von Ärztinnen und Ärzten im Bereich des Herz-MRT am Brüderkrankenhaus erfüllen.
„Das Spannende an der Bildgebung des Herzens ist die Herausforderung, ein sich bewegendes Organ in allen Details darzustellen“, betont der Oberarzt der Radiologie Frank Faßbinder. „Neben der technischen Entwicklung braucht es hohe fachliche Expertise. Wir arbeiten sehr intensiv im Team mit unseren Kolleginnen und Kollegen vom Zentrum für Radiologie, Neuroradiologie, Sonographie und Nuklearmedizin des Brüderkrankenhauses zusammen, um gemeinsam eine zielgerichtete und patientenorientierte Diagnostik bieten zu können“, berichtet Dr. Shazia Samreen Afzal.
Das Besondere am Brüderkrankenhaus Trier: Alle Untersuchungen werden ausnahmslos gemeinsam
befundet. So fließt die Expertise aller Fachrichtungen in die endgültige
Diagnose ein. Nur so können fachlich fundierte und für den Patienten
zielführende Diagnosen gestellt werden. Eine weitere Besonderheit, von der die
Patientinnen und Patienten in Stadt und Region profitieren: Durch die enge
Zusammenarbeit zwischen beiden Fachdisziplinen ist an sieben Tagen der Woche
und 24 Stunden am Tag gewährleistet, dass immer ein Radiologe und Kardiologe im
Einsatz sind. „Das Herz im Zentrum – das gilt im Herzzentrum Trier auch für den
spannenden und faszinierenden Bereich der Bildgebung“, so Dr. Shazia Samreen
Afzal.